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TourNatur: Auszeichnung für Qualitätswege und Qualitätsregion / Auf nach Düsseldorf

Düsseldorf wartet auf Sie!
Düsseldorf wartet auf Sie!

Im Rahmen der Messe TourNatur wird der Deutsche Wanderverband an diesem Freitag die frisch zertifizierten Qualitätswege sowie eine Qualitätsregion „Wanderbares Deutschland“ auszeichnen. Der Start der Messe am 4. September markiert den Neubeginn der Messeaktivitäten der Messe Düsseldorf nach sechs Monaten Corona bedingter Pause.

„Trotz Corona-Pandemie können wir in diesem Jahr etwa ebenso viele Urkunden vergeben wie in den Vorjahren“, sagt Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Zwar hätte sich in einigen Fällen aufgrund der Pandemie die Datenerhebung im Rahmen des Zertifizierungsprozesses etwas verzögert, weil zum Beispiel Hotels nicht geöffnet hätten oder der ÖPNV nur eingeschränkt nutzbar gewesen sei, aber unter dem Strich hätte am Ende alles gut funktioniert. Die Aktiven und Ehrenamtlichen vor Ort hätten sich in dieser besonderen Situation außerordentlich engagiert.

Mit einer Urkunde ausgezeichnet werden am Freitag, 4. September, um 11.15 Uhr auf dem DWV-Stand (D34/40) in Halle 14 des Düsseldorfer Messegeländes drei lange und 19 kurze Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“. Außerdem bekommen die Sauerland Wanderdörfer als erste Qualitätsregion „Wanderbares Deutschland“ zum 3. Mal das begehrte Zertifikat (Liste aller zertifizierten Wege s. Anhang). Der Uplandsteig war einer der ersten Qualitätswege und bekommt die Urkunde am 4. September bereits zum 6. Mal. Der Weg bietet in drei Tagesetappen Mischwald, Buchenwald, Tannenwald, Feldflure, blühende Wiesen und Sumpflandschaften sowie eine Vielzahl wunderschöne Ausblicke von den höchsten Erhebungen des Sauerlandes.

Während der gesamten Messe vom 4. bis 6. September wird der DWV auf seinem Stand über die Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ informieren. Im Rahmen dieser Initiative werden besonders attraktive Wanderwege, Wanderregionen und Gastgeber zertifiziert, die sich auf die Bedürfnisse von Wander*innen spezialisiert haben. Außerdem bietet der DWV an seinem Stand Informationen zum Deutschen Wanderabzeichen sowie eine Familien-Station mit einem Rätselspiel für Kinder und eine Wanderlounge.

Das Wandern in Deutschland erlebt während der Corona-Pandemie einen Boom. Viele Menschen haben die Freizeitaktivität in der Natur für sich entdeckt und wollen auch in den kommenden Jahren verstärkt wandern. Das belegt eine DWV-Befragung unter Touristikern, die der DWV während der diesjährigen TourNatur im DWV-Fachforum erstmals vorstellt. Da auch die Ansprüche von Wander*innen immer mehr steigen, wird die Qualität von Wanderangeboten etwa in Form perfekt markierter Wanderwege wichtiger denn je.

Die Messe Düsseldorf bietet mit der TourNatur alle Informationen für einen schöne Wanderung oder einen kompletten Wanderurlaub. Mehr als 270 Aussteller zeigen in Halle 14 des Messegeländes ihre Produkte und Neuheiten in den Bereichen Wander- und Trekkingausrüstung, Trekking und Mountainbiken bis hin zum Kanufahren. Zudem können sich die Besucher über mehr als 5.000 Reisedestinationen und zahlreiche Wanderziele informieren, Kartenmaterial kaufen und Reisen buchen.

Der zeitgleiche Start der beiden Messen TourNatur und Caravan Salon am 4. September markiert den Neubeginn der Messeaktivitäten der Messe Düsseldorf nach sechs Monaten Corona-bedingter Pause. Während beider Messen wird streng auf die Einhaltung der aktuellen Coronaschutzverordnung geachtet. Eigens dafür hat die Messe Düsseldorf ein Infektions- und Hygienekonzept erarbeitet. Entsprechend muss auf beiden Messen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Tickets kosten 13 Euro, berechtigen jeweils zum Besuch beider Messen und gibt es ausschließlich im Online-Vorverkauf. Die Eintrittskarte beinhaltet die kostenlose Hin- und Rückfahrt zum Messegelände innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) am Tag des Messebesuches (DB 2.Kl.).

Jens Kuhr, Deutscher Wanderverband (DWV)

 

 


Wir trauern um Horst Borkenstein

Aufrichtige Anteilnahme
Aufrichtige Anteilnahme

Wir trauern um unseren Vorsitzenden und Freund Horst Borkenstein, der am 20. April im Alter von 70 Jahren verstorben ist.

Mit Horst Borkenstein verlieren wir eine engagierte Persönlichkeit, die sich jahrzehntelang um unseren SGV verdient gemacht hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Irene und seinen Familienangehörigen.

Horst Borkenstein ist 1988 in den Sauerländischen Gebirgsverein eingetreten. Im März 2006 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2010 inne. Im Anschluss übernahm er als Schriftführer wichtige Aufgaben im Vorstand, ehe er 2013 wiederum zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde.

In seinen 14 Jahren als Vorstandsmitglied hat Horst Borkenstein  unsere Abteilung mit großem Engagement gestaltet und geprägt. Als Dankeschön für seine Verdienste wurde er am 05. März 2016 mit der silbernen Ehrennadel des SGV geehrt. Ende letzten Jahres erhielt er für sein Engagement und seine Hilfsbereitschaft durch die Bezirksvertretung Dortmund-Aplerbeck eine weitere Auszeichnung als Würdigung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Stadtbezirk Aplerbeck.

Die Trauerfeier hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

 

Foto/Text: Michael Penzel

 

 


70. SGV-Gebirgsfest in Arnsberg abgesagt!

70. Gebirgsfest abgesagt!
70. Gebirgsfest abgesagt!

 

Die Stadt Arnsberg und der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) bedauern wegen der Covid-19-Pandemie die Großveranstaltung absagen zu müssen.

 

 

Wander- und Kulturprogramm waren geplant, Bands gebucht, Anmeldungen zum Festumzug und den Wanderungen spiegelten die Vorfreude von SGVern und wanderaffinen Gästen wider - doch leider muss das 70. SGV-Gebirgsfest, das am 20. + 21. Juni 2020 in der Stadt Arnsberg stattfinden sollte, abgesagt werden. Wie viele andere Veranstaltungen ist auch das SGV-Event von den derzeitigen Auswirkungen des Corona-Virus betroffen.

Sicherlich eine bittere Enttäuschung für Mitglieder, Gäste und Freunde des SGV und der Stadt Arnsberg, aber auch für die Organisatoren. Ehrenamtliche Helfer und hauptamtlich Beschäftigte der Stadt Arnsberg und des Sauerländischen Gebirgsvereins bereiteten sich seit über einem Jahr auf das Fest vor - immer das Ziel vor Augen, Wanderfreunde aus ganz NRW zu einem bunten und wanderbaren Wochenende zusammenzubringen.

Christian Schmidt, SGV-Gesamtverein

 

 


Deutscher Wanderverband gibt Tipps für das Wandertraining zu Hause

Bewegung zuhaus (Foto: DWV)
Bewegung zuhaus (Foto: DWV)

Der Frühling ist da – und eigentlich könnte es jetzt so richtig los gehen mit dem Wandern – wäre da nicht Covid-19, das Virus, das unsere Bewegungsfreiheit aktuell sehr beschränkt. Was macht man also, wenn man sich in häuslicher Quarantäne befindet oder zu den Risikogruppen zählt und lieber zu Hause bleiben möchte? Oder wenn man sich ohne seine Wandergruppe alleine nicht in den Wald traut, sich aber auf die Wanderungen nach dieser speziellen Zeit vorbereiten möchte? Für die inhaltliche Planung: Bleiben Sie telefonisch oder digital in Kontakt mit Ihrem Wanderverein – gemeinsam können Sie bereits attraktive Wanderziele auswählen und sich auf die Wanderungen vorfreuen.

Und für das tägliche Fitnessprogramm bieten Balkon, ein sonniger Fensterplatz und überhaupt die ganze Wohnung viele Möglichkeiten.

Um für das Wandern – und den Alltag – fit zu bleiben, sind vor allem Kondition, Gleichgewicht und Beweglichkeit wichtig sowie ein gewisses Maß an Muskelkraft, besonders in Bein- und Rückenmuskulatur.

Übung 1, zum Kräftigen der Rücken-, Arm- und Schultermuskulatur: Einen mittelgroßen Ausfallschritt machen, die Arme nach oben angewinkelt zur Seite strecken, („U-Halte“). Dann die Arme so weit wie möglich langsam nach hinten ziehen - und dann vor den Körper, so dass sich die Ellbogen (fast) berühren. 12 Mal wiederholen. Dann einen Ausfallschritt mit dem anderen Bein nach vorne machen – und noch einmal 12 Wiederholungen mit den Armen durchführen. Dabei tief und gleichmäßig ein- und ausatmen.

Übung 2: Gerade hinstellen, die Füße hüftbreit auseinander, die Knie locker (nicht durchdrücken). Jetzt abwechselnd langsam mit den Füßen auf die Zehenspitzen. Diese Übung stärkt die Schienbeinmuskulatur. Sie können auch mit beiden Füßen erst auf die Zehenspitzen gehen, diese Stellung kurz halten und dann über die Füße in den Fersenstand rollen – ebenfalls kurz halten. Mehrmals wiederholen. Diese Übung stärkt nicht nur die Beinmuskulatur, sondern verbessert auch das Gleichgewicht.

Eine Auswahl an geeigneten Übungen finden Sie übrigens auf der Website der BZgA unter https://www.aelter-werden-in-balance.de/online-bewegungsangebote/uebungsvideos/ oder auf der Website der BKK Pfalz: https://www.wanderfit.de/wanderwissen/trainieren-zu-hause.

Marianne Feldgen, DWV


Die Dechenhöhle, ein (vor)weihnachtliches Erlebnis

Dez 19: vorweihnachtliche Dechenhöhle
Dez 19: vorweihnachtliche Dechenhöhle

Eine romantische Märchenwelt, gefüllt mit glitzernden Kristallen und eingetaucht in phantastischen Tropfsteingebilden mitfestlichem Kerzenlicht, wer möchte dies zur schönsten Zeit des Jahres von uns nicht erleben. Die Dechenhöhle bei Letmathe bietet dieses wunderschöne Ambiente bei ihren Führungen zur Weihnachtszeit.

 

Von verschiedenen Musik-Ensembles begleitet werden bei einem Rundgang durch dieses "Weihnachtswunderland" altbekannte traditionelle Weisen dargeboten, die zum Mitsingen anregen und die Besucher in die richtige weihnachtliche Stimmung versetzen.

 


Dez 19: Wandern und den Advent geniessen
Dez 19: Wandern und den Advent geniessen

Für 24 Mitglieder des SGV Do.-Aplerbeck war dies am 15.12.2019 das ideale Angebot zum 3. Advent.

 

Doch wie ein Sprichwort sagt, vor dem Vergnügen kommt die Arbeit. Auf dem 13 km langen Rundweg um das Dorf Lössel war uns jedoch Petrus wohlgesonnen und nach den heftigen Regenfällen der letzten Tage bescherte er uns als "Vorweihnachtsgeschenk" einen niederschlagsfreien und teilweise sogar blauen Himmel, der sich für schöne Aussichten in das Lenne- und Ruhrtal offen tat.


Dez 19: stimmungsvolle Dechenhöhle
Dez 19: stimmungsvolle Dechenhöhle

Nach einem anstrengenden Auf- und Abstieg hatten wir uns am Ende der Wanderung einen Kaffee oder auch einen Glühwein verdient. Das der Dechenhöhle angegliederte Höhlenmuseum ermöglichte uns bis zum Beginn der Führung noch einen kurzweiligen, interessanten Einblick in die Geschichte und den Funden der Höhlenexpeditionen.

Nach der weihnachtlichen Führung kehrten wir noch in die Gaststätte "Zum Schälk" ein und beendeten dort einen (wie ich fand) schönen aktiven Kulturtag.

 

 

Text: Wolfgang Winter / Fotos: Klaus Credo

 

 

 


Sauerländischer Gebirgsverein e. V. und Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Westfalen Lippe e. V. beschließen Zusammenarbeit

Das Team des Jugendhof begrüßt den Kooperationsvertrag
Das Team des Jugendhof begrüßt den Kooperationsvertrag

Nach intensiven Beratungen und Verhandlungen haben der Sauerländische Gebirgsverein e. V. (SGV) und das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Westfalen Lippe e. V. (DJH) am 17. Dezember 2019 in Arnsberg eine enge Kooperation rund um das SGV-eigene Gästehaus „SGV-Jugendhof“ beschlossen. Im Mittelpunkt der langfristig angelegten Zusammenarbeit stehen die Bereiche Marketing, Vertrieb und Qualitätsmanagement.

Der SGV-Jugendhof, der auch künftig in seiner wirtschaftlichen und strategischen Entwicklung selbständig vom SGV geführt wird, hat sich mit seinen 110 Betten und jährlich rund 11.000 Übernachtungen in den letzten Jahren als wichtiger Gastgeber für Klassenfahrten, Jugendfreizeiten und Gruppenreisen in Arnsberg und im Sauerland etabliert.

Julia Pater, SGV Gesamtverein Arnsberg


Rund um Hagen-Dahl

Über Baum und Stein (Foto: G. Kügler, SGV)
Über Baum und Stein (Foto: G. Kügler, SGV)

 

SGV Wanderführer Urich Heinzel berichtet über seine Konditionswanderung am 8. Dezember, hier.

 

 


Über die Höhen des Sauerlandes

So weit die Füße tragen - Foto: Kügler/Heinzel - SGV
So weit die Füße tragen - Foto: Kügler/Heinzel - SGV

 

Ulrich Heinzel führte am 10.11.2019 eine Konditions-wanderung hoch über Iserlohn durch. Die Strecke war 33 km lang, etwa 1.000 Höhenmeter wurden gemeistert.

Bitte lesen Sie seinen Bericht.

 

 

Wer sportlich wandern möchte ist herzlich zu seiner nächsten Tour  eingeladen:

Rund um Hagen Dahl

28 km / 650 m Steigung

Treffpunkt: 7.30 Uhr Mauer Wittbräuckerstr. 29 / Edelstahlweg

Kontakt: Ulrich Heinzel, Tel.: 02304 - 82800

 

 

 


Harmonische Stunden im Osnabrücker Land / Tolles Wanderwochenende in Bad Laer

Bananenpause am Canyonblick
Bananenpause am Canyonblick

12 Wanderbegeisterte aus unserer Abteilung haben es sich nicht nehmen lassen, das Osnabrücker Land mit zwei tollen Wanderungen kennen zu lernen.

Unter der Leitung von Michael Penzel ging es am ersten Tag (12.10.) nach einer kleinen Stärkung mittags vom Standquartier Pension Niedersachsen in Bad Laer los nach Rothenfelde. Nach einer kleinen Ortsbesichtigung und dem verdienten Kaffeetrinken erfolgte die Rückkehr. Immerhin wurden 16 Kilometer erwandert.

Zielort am Sonntag war der Wanderparkplatz an der Bergstraße in Lengerich. Von dort aus führte der herrliche Rundwanderweg "Teutoschleife Canyonblick"

Jeder hatte vom Wochenende die gleiche Meinung: "Nochmal bitte".

 


Feldhofhöhle und sieben Jungfrauen gesichtet

TW am 28.09.19 - Runde von Hemer (Foto M. Penzel, SGV)
TW am 28.09.19 - Runde von Hemer (Foto M. Penzel, SGV)

Wandererlebnis mit Ulrich Heinzel

Tageswanderung Bommerholz (Foto: U. Heinzel, SGV)
Tageswanderung Bommerholz (Foto: U. Heinzel, SGV)

 

Unser Wanderführer Ulrich Heinzel führte am 16.09.2019 ine erlebnisreiche Tageswanderung durch das obere und untere Elbschebachtal.

Freuen Sie sich auf seinen Bericht.

 

 


Nach der Arbeit wandern

Über die Bolmke mit Gaby Kügler
Über die Bolmke mit Gaby Kügler

 

Sage und schreibe 20 Personen haben am 14. August an unserer After-Work-Wanderung teilgenommen.

Gaby Kügler hat diese Feierabendtour geführt.

Bitte lesen Sie ihren Bericht, hier.

 

 

 


Konditionswanderung Burg / Delle / Ennepe / Rüggeberg / Heilenbecker Talsperre

Startklar zur Kondtionswanderung
Startklar zur Kondtionswanderung

Um 8.00 Uhr trafen sich 7 Wanderfreunde bzw. Wanderfreundinnen an der Mauer, um an einer Konditionswanderung mit unserem SGV Wanderführer Ulrich Heinzel zu starten.

 

Los ging‘s am Parkplatz „Burger Mühle“ in Ennepetal um 9.00 Uhr.

 

Das Wetter war hervorragend – nicht zu warm und nicht zu windig. Das war schon mal der erste Pluspunkt!


Natur pur!
Natur pur!

Der Wanderpfad bergauf Richtung Lausberg stellte eine erste Herausforderung an unsere Kondition dar. Zusätzlich spielte das Navi verrückt. Die Trackvorlage stürzte immer wieder ab und eine Aufzeichnung war nicht möglich. Wir waren auf uns selbst gestellt und ich auf meine Erinnerung aus der Vorwanderung. Irgendwann hatten wir den Track wieder, konnten ihn aber nur als Orientierungshilfe nutzen. Ging auch!

Wir erreichten das Steinbachtal und umrundeten dort die Fischteiche, an denen einige Angler schon aktiv waren. Eine am Weg gelegene Jagdhütte nutzten wir für eine kurze Trinkpause. Gut gestärkt ging’s wieder bergauf Richtung Brauck. Der normale Wanderweg – geschottert – entsprach natürlich nicht meinem Geschmack. Wir wählten eine andere Alternative – kleine Pfade entlang des Steinbaches.

 

Von Brauck aus wanderten wir weiter nach Peyinghausen. Leider ließ sich danach der Schotterweg nicht vermeiden. Er führte uns über Delle und Lorenzheide. Danach ging’s aber Gott sei Dank wieder auf kleinen Pfaden durch Farn und Unterholz weiter, bis wir das Staubecken der Ennepe erreichten. Und siehe da, zwei Bänke luden zur wohlverdienten Mittagspause ein, herrliche Aussichten auf’s Wasser inclusive. Irgendwann mussten wir aber leider weiter. Ein steiler Anstieg über einen kleinen Pfad und ein darauffolgender Hohlweg führte uns zur Ortschaft Rüggeberg. Kurze Trinkpause und weiter ging’s durch den Ort Richtung Heilenbecker Talsperre auf Wiesenwegen, kleinen Waldpfaden und wir waren zufrieden. Nächste Ortschaft: Niederklütingen mit der Klütinger Alm, die aber leider urlaubsbedingt geschlossen hatte. Schade, eine Erfrischung hätte uns gut getan.


Wo der Wildbach rauscht
Wo der Wildbach rauscht

 

Es folgte die Ortschaft Filde. Auf naturbelassenen Pfaden, die uns über den Westenberg führten, erreichten wir unser heutiges Endziel, die Burger Mühle.

Hier ließen wir es uns schmecken – als flüssige und feste Nahrung – und die Wanderung noch einmal Revue passieren:

 

 

Es hat uns allen Spaß gemacht, die kleinen naturbelassenen Pfade zu erwandern, wobei immer wieder die Frage auftaucht: Wie findet man solche Wege, die manchmal gar nicht als Wege zu erkennen sind oder auch gar keine sind? Wie auch immer, es war ein erlebnisreicher Wandertag mit 33 Kilometern und etwa 750 Höhenmetern in geselliger Runde. Was will man mehr?

Ulrich Heinzel

 

 


Unser Kulturtag am Niederrhein
Unser Kulturtag am Niederrhein

Warum ist es am Rhein so schön? Dieses Lied kennen wir ja alle und denken dabei an urige Winzerstädtchen, stolze Burgen oder rebenbewachsene Weinberge. Aber es gibt noch eine andere Seite, nicht minderschön, eingebettet in eine fruchtbare Auenlandschaft mit Felder und Wiesen soweit das Auge reicht und gespickt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Das ist der Niederrhein.

 

Die passende Gelegenheit für 19 Mitglieder des SGV Dortmund-Aplerbeck diesen reizvollen Landstrich am 3. August 2019 näher kennenzulernen. Eine Besichtigung des Schlosses in Düsseldorf-Benrath stand am Beginn unserer Exkursion. Von seiner Außenfassade schon beeindruckend, entpuppte sich dieses Schloss im Innern als wahres Juwel. Wunderbare Holzparkettböden, üppig verzierte Stuckdekorationen, Wandbespannungen aus broschierter Seide und vieles andere mehr ließen unsere Augen größer werden vor all dieser Pracht früherer Herrschaftsepochen.


Schloss Benrath
Schloss Benrath

Dazu vermittelte unsere sympathische und kenntnisreiche Führerin mit zahlreichen Anekdoten einen Eindruck vom Leben und Treiben in der damaligen Zeit. Nachdem unsere Blicke nach 90 Minuten von so viel Glanz und Prunk gesättigt waren, ging es auf Wanderschaft. Auf einem schönen Fußweg entlang des Rheins erreichten wir die Fähre nach Zons, die uns zu der alten "Zollveste" übersetzte.

 

Ein Rundgang durch diese mittelalterliche Perle mit seinen Sehenswürdigkeiten musste natürlich sein, ehe wir dann zur Stärkung in ein Stadtcafé einkehrten. Auf unserem Rückweg statteten wir dem berühmten Benrather Schlossgarten noch einen Besuch ab. Angeregt von der französischen Gartenkunst des Barocks folgt er einer strengen geometrischen Anlage und bildet mit den Schlossgebäuden ein beeindruckendes Ensemble.

 

Nach diesem wunderschönen abschließenden Anblick machten wir uns am Ende eines erlebnisreichen Tages wieder auf den Heimweg.

 

Text: Wolfgang Winter

Fotos: Klaus Credo

 

 


Nach erfolgter Sachspende Wanderung zum Mittelpunkt NRW`s

NRW`s geografische Mitte
NRW`s geografische Mitte

Unter Führung von Irene Borkenstein hat sich am 17. Juli unsere Wandergruppe aufgemacht, den Aplerbecker Rundweg (A1) vom Treffpunkt aus durch den Aplerbecker Wald und wieder zurück zum Haus Rodenberg zu erwandern.

Dabei führte der Wanderweg an dem kürzlich eingeweihten Denkmal, dem geographischen Mittelpunkt von NRW, an der Gurlttstraße vorbei. Das als „Kokon“ bezeichnete Denkmal stellt die Umrisse von NRW dar, die durch Stahldrähte zusammengehalten werden.

Nachdem von offizieller Seite dieses Denkmal am 10.07.19 bereits eingeweiht wurde, haben unsere Wanderfreunde am letzten Mittwoch die beiden Original-Rothaarsteig Waldbänke, die unsere SGV Abteilung Dortmund-Aplerbeck zu dieser schönen Anlage beigesteuert hat, inoffiziell noch einmal ihrer Bestimmung übergeben.

Dieser Anlass war Grund genug der gesamten Anlage ein langes und unbeschädigtes Dasein zu wünschen und darauf dann auch gemeinsam einen Schokobecher mit Eierlikör zu leeren.


Tolle Aussichten, tolles Wanderwetter, tolle Stimmung.

Hoch über Meinerzhagen
Hoch über Meinerzhagen

30 Wanderfreunde starteten am heutigen 14. Juli eine etwa 13 km lange Tageswanderung vom Wanderparkplatz Schallterthaus in Meinerzagen. Die von Michael Penzel geleitete Rundwanderung über den Sauerland-Höhenflug führte vorbei am Schloss Badinghagen, entlang der Genkeltalsperre, über Heed zurück zum Wanderparkplatz.

Zufriede Gesichter beendeten den Wandertag bei Kaffee und Waffeln oder etwas Herzhaftem im Landgasthof Eckern.

 

Foto/Text: Michael Penzel

 

 


Deutscher Wandertag 2019 in Schmallenberg/Winterberg - ein voller Erfolg

DWT - Wimpelträger aus unserer Abteilung Aplerbeck
DWT - Wimpelträger aus unserer Abteilung Aplerbeck

Der 119. Deutsche Wandertag hat unter dem Motto „Treffen der Generationen!“ viele Tausend Gäste ins Sauerland gelockt. Allein am großen Festumzug am letzten Sonntag (7.7.) beteiligten sich 7.000 Menschen, 11.000 sahen zu. Auch unsere Abteilung war dabei.

Hier Eindrücke vom Festumzug.


DWT - Ministerpräsident Laschet bei seiner Eröffnungsrede
DWT - Ministerpräsident Laschet bei seiner Eröffnungsrede

Ministerpräsident Laschet sagte in Schmallenberg, dass die Wanderbewegung und Nordrhein-Westfalen (NRW) eng miteinander verbunden seien und das Wandern zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden sei. Dieser erlebe gerade einen Boom. „Wer wandert, nimmt den einzigartigen Landschafts- und Kulturraum viel bewusster wahr. Das passt in die heutige Zeit und macht Wandern zum Trend für alle Generationen“, so der Ministerpräsident weiter.


DWT - mit großem Rahmenprogramm
DWT - mit großem Rahmenprogramm

In der traditionell während der Deutschen Wandertage stattfindenden Jahreshauptversammlung des Deutschen Wanderverbandes (DWV) beschlossen die Mitglieder die Resolution „Ein Raum - viele Perspektiven“.

Das Papier zeigt Wege für ein gutes Miteinander unterschiedlicher Naturnutzer wie Wanderer, Mountainbiker Geocacher sowie Naturschützer und Waldeigentümer. Dafür seien die Anerkennung anderer Interessen, die Offenheit zum Perspektivwechsel und die Bereitschaft zum Dialog wesentliche Voraussetzungen, heißt es in der Resolution.

 

Fotos: Michael Penzel, SGV

 

 

 


Kulturnachmittag: Margaretenhöhe in Essen - eine Siedlung wie im Film

Die Gartenstadt Margaretenhöhe muss man gesehen haben
Die Gartenstadt Margaretenhöhe muss man gesehen haben

Eine Siedlung wie in einem Rosamunde Pilcher Film, dazu prall gefüllt mit dort lebenden  Menschen, fazinierender Geschichte und wunderschönen Häusern. Das ist die Margarethenhöhe in Essen. Wer  möchte nicht von uns so wohnen?  Wenn wir schon nicht da leben können, anschauen wollten wir 19 Mitglieder des SGV-Aplerbeck (inkl. Gäste) am 15. Juni 2019 dieses achitektonische Juwel im Ruhrgebiet natürlich schon.

 

Auf einer knapp 2stündigen, informativen Führung wurde uns viel über die Stiftung der Margarethe Krupp, den Einfluß des deutschen Kaisers Wilhelm II und den baulichen Besonderheiten dieser Siedlungsperle erzählt. Auch der Besuch einer Musterwohnung durfte nicht fehlen. Den meisten von uns erschien es, als ob  die Zeit stehengeblieben ist und wir auf den Spuren der Vergangenheit wandeln.

 

Zum Schluß waren sich alle Teilnehmer einig, daß die Margarethenhöhe das beste Beispiel für menschenfreundliches Wohnen darstellt und immer wieder ein Besuch wert ist.

 

 Wolfgang Winter

 

 

 


Pfingstabenteuer mit unserem Wanderführer Ulrich Heinzel / 2 lange Wanderungen im Bergischen und im Sauerland

Wir blieben Pfingsten nicht zuhaus!
Wir blieben Pfingsten nicht zuhaus!

Unser Wanderführer Ulrich Heinzel ist bekannt für lange, aber interessante und naturbetonte Wanderungen.

Pfingstsamstag und Pfingstmontag war er unterwegs im Bergischen Land (Solingen) und im Sauerland (Hennesee).

Wanderbegeisterte mit guter Kondition begleiteten ihm.

Hier sein Bericht.

 

 

 


Konditionswanderung Allendorf / Wild gesichtet

Viele Kilometer und viel Freude
Viele Kilometer und viel Freude

Um 7.30 Uhr trafen sich 6 hartgesottene Wanderfreunde bzw. Wanderfreundinnen an der Mauer an der Wittbräuckerstr. 29, um mit mir ‚südöstlich von Allendorf‘ eine Konditions-wanderung zu starten.

Den Ausgangspunkt der Tour, den Friedhof von Allendorf (65 km) erreichten wir 1 Std. später.

Die Wanderung startete bei trübem Wetter und leichtem Nieselregen auf den Spuren des Geschichtsweg, später ging es weiter über kleine Pfade und teilweise durch wegloses Gelände, um von einem zum anderen Wanderweg zu gelangen. Wir streiften den Allendorfer-, den Hagener- und den Fretter-Wald. Durch einen Schluchtweg (bei der Wilden Wiese) erreichten wir den Schlubberbruch, berüchtigt durch die eingeschlossene Schnapsflasche unter dem Tisch, leider für uns nicht zugänglich. Aber wir hatten entsprechende Eigenverpflegung in flüssiger und Pralinenform in  im Rucksack.

Der südlichste Punkt war an dieser Stelle erreicht und nach der Stärkung liefen sich die noch anstehenden schwierigen Passagen fast wie von selbst. Auf dem Rückweg folgten wir dem Waldbach Richtung Gehren.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir unseren Ausgangspunkt und fuhren mit den Autos zum Waldhotel Klöckener in Sundern. Dort haben wir die anstrengend schöne Wanderung bei leckerem Abendessen ausklingen lassen. Alle Mitwanderer waren hochzufrieden mit ihren Leistungen, mit der außergewöhnlichen Streckenführung und mit der Gesamtstimmung innerhalb der Gruppe.

Die Wanderstrecke betrug etwa 31 km bei ca. 1200 Höhenmetern. 2 Rehe und 2 Ricken mit ihren 2 Kitzen wurden gesichtet.

Text/Foto: Ulrich Heinzel, SGV

 

 

 


Panoramaweg Oeventrop empfehlenswert

Wanderung Oeventrop - Auf dem Berensköppgen
Wanderung Oeventrop - Auf dem Berensköppgen

Mit 16 Wanderfreundinnen und -freunden machte sich am 5. Mai Wanderführer Michael Penzel auf den Weg nach Oeventrop, um auf dem Panoramaweg herrliche Ausblicke in das Ruhrtal und tief ins Sauerland zu erleben.

Das Wetter spielte hervorragend mit für die 16 Kilometer lange Rundtour. Start war die Straße zur Hünenburg kurz vor der SGV Hütte der Abteilung Oeventrop. Nach einer kleinen Pause an der Wasserstelle "Opas Schräkels Strülleken" führte die Wanderung bergab nach Brumlingsen. Anschließend wanderten wir auf dem Ruhrradweg, bevor es wieder bergauf ging. Nach Glösingen hatten wir es bald geschafft. Die letzten Kilometer zurück nach Oeventrop verliefen bergab.

Der wohlverdiente Abschluss erfolgte im Hofcafé zur Ruhraue bei duftenden Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.


Delegiertenversammlung in Hagen-Dahl: Olaf Ikenmeyer wird neuer Fachwart für Umwelt und Naturschutz

Das SGV-Präsidium mit dem Präsidenten des EWV
Das SGV-Präsidium mit dem Präsidenten des EWV

Die Delegiertenversammlung des Sauerländischen Gebirgsvereins am 25. Mai 2019 beschäftigte sich neben den Jahresabschlüssen und Berichten aus 2018 um die Satzungsänderung in gewissen Punkten auch um die Sanierung des Ehrenmals am Kohlberg.

Wahlen in das Präsidium war ein Höhepunkt der Versammlung. Die Delegierten wählten Claudia Schmitz wiederholt zur Vizepräsidentin (4 Jahre) und Harald Kahlert zum Vizepräsidenten (auf Wunsch für 2 Jahre) sowie Dr. Wolfgang Eckel zum SGV-Hauptfachwart Wandern und Freizeit (4 Jahre). Carsten Schreiber von der Deutschen Wanderjugend übernimmt für ein Jahr die Aufgaben des Hauptfachwartes Familie. Claudia Weber stand für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung.

Foto oben: Martin Stoltefuss - Schatzmeister, Harald Kahlert und Edgar Rüther - Vizepräsidenten, Alois Steppuhn - Präsident des Europäischen Wanderverbandes, Fritz Schröder und Olaf Ikenmeyer - Hauptfachwart für Umwelt und Naturschutz, Thomas Gemke - Präsident und Claudia Schmitz - Vizepräsidentin (Fotos: Isabell Heimann, SGV-Geschäftsstelle)


Für den Naturschutz: Olaf Ikenmeyer + Fritz Schröder
Für den Naturschutz: Olaf Ikenmeyer + Fritz Schröder

Olaf Ikenmeyer wurde für 4 Jahre zum SGV-Hauptfachwart Umwelt und Naturschutz gewählt. Er löst Fritz Schröder ab, der aus Altersgründen nicht wieder kandidierte.

Weiter auf der Agenda stand ein Bericht von Frank Steinbrink zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung sowie ein Abschlussbericht des Förderprojektes „HIKE – Heimat, Innovation, Kompetenz, Erlebnis“.

 

 

Den Abschluss der Delegiertenversammlung machte Kathrin Schneider. Sie gab einen ausführlichen Bericht zum 119. Deutschen Wandertag in Schmallenberg/Winterberg.


Zwischen Großstadtoase und Lichtspektakel

Kulturtag im Landschaftspark Duisburg (Foto: M. Penzel, SGV)
Kulturtag im Landschaftspark Duisburg (Foto: M. Penzel, SGV)

 

Mit unserem Wanderführer Wolfgang Winter konnten am 19. Januar vierzehn Kulturbegeisterte ein tolles Lichtspektakel im Landschaftspark Duisburg erleben.

 

Hier ein paar Eindrücke