Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Ein Tag auf dem Weltkulturerbe

Zeche Zollverein
Zeche Zollverein

Weltkulturerbe hier im Ruhrgebiet? Gibt es doch gar nicht. Aber sicher. Seit 2001 haben wir auch eins, die Zeche Zollverein in Essen. Also nichts wie dahin für uns 19 Mitglieder des SGV-Aplerbeck und kennenlernen.

 

Bei herrlichstem Muttertagswetter ging es am 10. Mai 2015 zuerst zur Kokerei. Bei unserer gemeinsamen Führung bekamen wir erst einmal einen phantastischen Blick von der Aussichtsplattform. Was gab es nicht alles zu sehen.

 

Im Norden die für Borussen-Fans "verbotene Stadt" mit ihrem natürlich " häßlichen" Ufo, dessen Arena nach einer bekannten Sauerländer Biermarke benannt wurde. Im Westen grüßte uns der Gasometer in Oberhausen und der Tetraeder in Bottrop und im Süden hatten wir die Skyline der Essener City vor unseren Augen. Danach ging es ans Eingemachte. Fachmännisch wurde uns in über 2 Stunden erklärt wie aus Kohle Koks und Rohgas erzeugt wird oder welchen Zweck die Ofenbatterien erfüllen, so daß ein Vergleich mit "Omas Backofen" in der heimischen Küche durchaus nicht abwegig erschien.


Zeche Zollverein in Essen
Zeche Zollverein in Essen

Jetzt hatten wir uns aber eine Stärkung verdient. Bei typisch westfälischen Gerichten wie Himmel und Erde oder Hattinger Blutwurst ließen wir es uns gutgehen. Ein kurzer Verdauungs-spaziergang über das Zechengelände konnte danach nicht schaden, fiel aber kurz aus, denn wir hatten ja noch das Ruhrmuseum auf dem Programm.

 

Was gab es da nicht alles zu sehen. Von dem Wollhaarmammut aus der Urzeit bis zur Schimansky-Jacke, vom mittel-alterlichen Opferstock bis zur heutigen Computertechnik. Wahnsinn.

 

Geschafft, aber doch zufrieden machten wir uns dann nach einer abschließenden Kaffeepause wieder auf den Heimweg.

 

Text: Wolfgang Winter  / Fotos: Manfred Igel