Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Warum ist es am Rhein so schön?

Weil dort das Wandern so herrlich ist!

Mit dem SGV auf aussichtsreicher Tour
Mit dem SGV auf aussichtsreicher Tour

Ja, warum ist es am Rhein so schön, das wollten auch wir wissen, wir 12 Mitglieder des SGV Aplerbeck auf unserer Wanderung am 16. Juli 2017 auf dem Rheinsteig durch das Siebengebirge. Zuerst ging es mit dem Zug vom Bahnhof Schwerte Richtung Rheinland. Kurz vor Niederdollendorf, unserem Ausgangspunkt, war Endstation. Ein Notarztfall führte zur Sperrung der Bahnstrecke. Also, alle raus aus dem Zug und warten auf den Schienenersatzverkehr. Aber kein Bus weit und breit und die bange Frage: Wird das heute überhaupt noch etwas mit unserer Rheinsteig-Wanderung? Endlich,nach einer Stunde vergeblichen Wartens kam ein Bus und mit 1,5 Stunden Verspätung erreichten wir dann Niederdollendorf.

 

Nun aber los. Die imposante Klosterruine Heisterbach lud uns zu einem ersten Halt und deren Besichtigung ein. Da staunt man, was für kolossale Ausmaße das Zisterzienserkloster im Mittelalter gehabt haben mußte. Beeindruckend. 


Rheinsteig mit Superaussicht
Rheinsteig mit Superaussicht

Danach ging es mit dem ersten steilen Anstieg zum geschichtsträchtigen Petersberg. Hier hatten schon solche Persönlichkeiten wie Queen Elisabeth, Michael Schumacher oder Bill Clinton übernachtet. Jetzt waren wir mit Ihnen auf einer (Sicht-) Ebene und der tolle Blick auf den Drachenfels und Schloß Drachenburg lud uns zu einer (verspäteten) Picknick-Pause ein. Weiter ging es zum nächsten "Highlight", dem Geisberg. Der Aufstieg dorthin ist anstrengend und schweißtreibend, aber wir wurden dafür mit einem phantastischen Blick über das Siebengebirge belohnt.

 

Nach einer Verschnaufpause wanderten wir dann zum sagenumwobenen Drachenfels, dem meistbesuchtesten Berg Europas. Ein kurzer, steiler Anstieg und wir standen oben und genossen den herrlichen Ausblick auf den Rhein und dessen Umgebung.

 

So, nach dieser letzten Anstrengung ging es endlich dem Tagesziel entgegen, nach Rhöndorf. Auf einem bewaldeten Serpentinenweg wanderten wir steil bergab und erreichten nach einer halben Stunde unseren Einkehrpunkt, das historische Cafe Profittlich. Nach einer verdienten Kaffee- und Kuchenpause fuhren wir dann wieder heimwärts und wir waren uns wohl (hoffentlich) alle einig, daß es nach dem holprigen Start doch noch ein schöner Tag geworden ist.

 

Text: Wolfgang Winter  /  Fotos: Gaby Kügler